Zum Verraten noch zu dämlich

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Wäre über diese armseligen Restposten des ehemaligen Arbeitervereins, dereinst eine wahre Nemesis der braunschwarz zementierten Nachkriegspolitik, nicht schon wirklich allesdas Bißchen geschrieben, was da noch zu schreiben ist, dann könnte man wenigstens schreiben, daß sie einem leid tun. Ich tu’s jetzt einfach trotzdem noch mal:

Mein Gott, was ein armseliger, bemitleidenswerter Haufen den Rubikon ihrer fragwürdigen Profession lange überschritten habender Würstchen, die nur deshalb noch nicht komplett abgesoffen sind, weil das Fett, das sie sich über Jahrzehnte mühselig in ihren Apparatschiksesseln wahlweise am Leib und/oder in dem Hohlraum zwischen den Ohren zusammengefressen haben, sie (noch) oben schwimmen läßt.

Aber selbst dieses Fett schwindet, und so klammert man sich aufs Erbärmlichste an wirklich jeden Strohhalm, um den ohnehin unvermeidbaren Fall in des tiefe Loch der Bedeutungslosigkeit noch so lange wie möglich hinauszuzögern. Weder ist man sich zu schade, erst links zu blinken um dann rechts abzubiegen, noch sich in einem sogenannten „Wahlkampf“ nicht mal mehr die Mühe zu geben, die Regierungsführung anzustreben. Und final entwürdigend läßt man dann (als Testballon gar?) alle Hüllen fallen und gesteht offen ein, sich mit der Rolle als Hilfs-CDU abgefunden zu haben, um es keine zwei Stunden später „natürlich ganz anders gemeint“ zu haben.

Leute, wenn Ihr die ehemals roten nicht mögt: Wählt sie bitte auch nicht (aber auch nicht die schwarzen, wenn’s geht). Und falls Ihr echte (was immer das ist) Sozis sein solltet, dann bitte: Wählt die erst recht nicht. Einen anderen Weg, als die in die Wüste zu schicken, gibt es gar nicht. Wenn wir in Deutschland künftig noch einen Gegenpol zu den Neokons wollen, müssen die jetzigen Sozen in die Opposition, dort ihre Trojanischen Pferde thermisch recyceln und der tapfere Rest sich Oskar anschließen, ob er will oder nicht. Wer immer noch nicht weiß, was er wählen soll, wähle bitte taktisch. Damit dieser grausame Todeskampf, den ich oben beschrieben habe, ein gnadenreiches Ende findet.

Danke im Namen der Humanität!

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