Der Hauptstadtzoo baut um!

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4 Jahre hat die Planung gedauert. Aber erst seit 1 Jahr plante man theorethisch durch, welche Affengehege verkleinert und welche Affengehege vergrößert werden mussten. Freilich war man sich aber absolut uneins, in welchen Verhältnissen die Gehege mit Platz ausgestattet werden sollten. Daher lud man sämtliche Zoobesucher aus dem ganzen Lande ein, damit endlich eine Entscheidung fallen konnte.
Die Daten der Besucher hatte der Zoo schon viele Jahre lang gesammelt, um auch an jeden Zoobesucher wieder heranzukommen. Da es aufgrund der hohen Eintrittspreise zum Rückgang der Besucherzahlen kam, lockte man die Besucher damit, dass die Eintrittspreise künftig wieder fallen würden.

Die Planungen der Zooleitung blieb den Primaten in den Gehegen natürlich nicht verborgen.  Die Ausgangslage war bislang so, dass die Berggorillas mit den roten Brüllaffen in einem Gehege leben mussten. Obwohl es damals nach der Zusammenlegung beider Affenarten in ein Gehege erstaunlich friedlich blieb, entstanden mit der Zeit immer neue Streitereien und Zankereien. Die roten Brüllaffen wollten das Gehege für sich allein haben. Klar, sie hätten sicherlich auch auch Pflanzen und Bäume ins Gehege bekommen, damit sie auch etwas grün haben. Doch das schied aus, da das Grünzeug nicht für alle reichte. Die gelben Paviane im Nachbargehege wollten ja auch in dieses Gehege. Doch es war kein Platz mehr. Die roten Brüllaffen machten den gelben Pavianen ständig Avancen, aber ohne Erfolg. Die Paviane kamen mit den schwarzen Berggorillas jedoch besser klar. Das haben auch die meisten Zoobesucher bemerkt. Als die roten Brüllaffen dies merkten, fingen sie mit ihren typischen lauten Rufen an.

Schließlich nahmen die Zoobesucher auf Einladung des Hauptstadtzoos an einer Befragung teil, wie die Gehege künftig aufgeteilt werden sollten.  Dabei kam heraus, dass die roten Brüllaffen in ein neues, abgetrenntes Gehege neben der grünen Wiese gegenüber dem Flugkäfig der roten Aras kommen sollten. Die gelben Paviane durften in das große Gorillagehege, die sich prima mit den Gorillas verstanden. Das Geschrei unter den Brüllaffen war groß. Doch es nutzte ihnen nichts. Die Zooleitung entschied, dass dies zunächst für 4 Jahre so bleiben sollte und dann eine erneute Befragung der Zoobesucher stattfinden sollte.

Da der Zoo nun aufgrund der Zerstörungen bei den Streitereien im großen Affengehege nicht mehr Genug Geld für die ausreichende Ernährung der Tiere hat, bittet man nun um Spenden für die Primaten. Der Hauptstadtzoo betont, dass besonders Bananen gern gesehene Spenden sind.

Ob es in den nächsten 4 Jahren so ruhig bleibt, wie zum Anfang des gemeinsamen Geheges der schwarzen Berggorillas und der gelben Paviane, wird sich zeigen.

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